
Kaum ein anderer Fluss berührt so viele Staaten, Nationen, Kulturen, Sprachen und Religionen wie dies bei der Donau der Fall ist. An Ländern sind dies außer Deutschland Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Mit 2 880 km ist er der zweitlängste Fluss Europas. Das Donautal war Jahrhunderte lang Grenzlandschaft und Durchzugsgebiet, ob nun von Ost nach West oder umgekehrt.
Der kulturelle Fortschritt wurde in der Bronze- und Eisenzeit vor allem durch die Zuwanderung höher entwickelter Volksgruppen – östlicher Stämme, Kelten – vorangetrieben.
Auch die Jahrhunderte römischer Herrschaft prägten das gesamte kulturelle Leben bis heute. Neuerungen unter den Römern waren z.B.: die Bauweise mit mörtelgebundenem Mauerwerk, als auch die Errichtung von Häusern mit Bodenheizung, Mosaiken, Wandbemalung und Sanitäranlagen.
Einen weiteren Kultivierungsschub erfuhr das Land durch den Anschluss an das mächtige Frankenreich unter Karl dem Großen.
Heute bildet die Donau auf 25 Kilometern die Grenze zwischen Österreich und Deutschland.


