Donau – Inn - Ilz

 

Die Donau ist ein Tieflandfluss. In ihrer breiten Talebene kann sie weite Mäander und zahlreiche Altarme bilden. Ab Vilshofen jedoch beginnt für die Donau  ein Engtal, in dem sie wenig bis keine Nebenarme, Inseln und Altarme hat. Auch der Inn fließt ab der Vornbacher Enge nicht mehr frei.

Durch die Schneeschmelze im Einzugsgebiet von Donau und Inn führen sie im Frühjahr Hochwässer von mehreren Metern. Diesen starken Schwankungen ist die Ufervegetation nur noch oberhalb von Vilshofen ausgesetzt, wo das Wasser sich in den Auen stauen kann. Außerdem durchfließen die Flüsse mehrere Staustufen. Durch Wehre werden die Wassermengen reguliert und natürliche Schwankungen fallen weg.

Donaualtarme finden sich noch bei Hofkirchen. Dort gibt es Teichrosen-Gesellschaften mit der Gelben Teichrose (Nuphar lutea), dem Hornblatt (Ceratophyllum demersum) oder dem Tausendblatt (Myiophyllum verticillatum). Darüber hinaus finden sich die Gesellschaften  Schilf-Röhricht, Kalmus Röhricht, Wasserschwaden-Röhricht und Fluss-Ampfer.

 

Entlang des Ufers schnell fließender Gewässer wächst meist ein kleiner Weidenwald unterbrochen von Rohrglanzgras-Röhricht oder Schlankseggen-Ried. Im Staubereich der Kraftwerke profitieren der Arznei-Engelwurz (Angelica archangelica), der Sumpf-Greiskraut (Senecio paludosus) und der Fluss-Ampfer (Rumex hydrolapathum) von den geregelten Wasserständen.

Oberhalb von Pleinting besteht noch eine ausgeprägtere Wasserstandsdynamik mit Gesellschaften der Wechselwasserbereiche. Solche sind die Schlammlingsfluren, die ihre Wachstumsphase nur in kurzen Trockenperioden haben. Die Nadelbinsen-Gesellschaft (Eleocharis acicularis) folgt oberhalb der Schlammlingsfluren. Am Pleintinger-Wörth gibt es noch Reste des Wurzelsimsen-Röhrichts. Die gelbe Wasserkresse (Rorippa amphibia)

schmückt die Ufer der ungestauten Donaubereiche.

zurück

 

AKTUELLES