Wiese

 

Trockenrasen sind vor allem verbreitet an den Südhängen der Donauleiten. Ob auf Kalk- oder Silikatgestein sind sie artenreiche, bunte Wiesen, wie die Salbei-Glatthafer- und die Pechnelken-Wiesenhafer-Wiese.

Nur noch vereinzelt finden sich Kammgras-Weiden entstanden durch frühere Schafbeweidung mit Übergängen zu Borstgrasrasen (Nardus stricta) mit Pfeifengras (Molinia coerulea).

 

Nasswiesen sind in den letzten Jahrhunderten größtenteils in Ackerflächen umgewandelt worden.

Die typische Aue-Wiese im Donautal ist die Wiesenknopf-Silgenwiese z.B. bei Hofkirchen. Dominierend im Sommer sind dort der Große Wiesenknopf (Sanguisorba off.), die Wiesen-Silge (Silaum silaus) und die östlichen Arten Wasser-Greikraut (Senecio aquaticus) und Kanten-Lauch (Allium angulosum) und Pflanzen mit dicken Wurzelknollen, die Wasser speichern können..

Kohldistel-Wiesen und Pfeifengras-Wiesen (Streuwiesen) dagegen brauchen stets eine feuchte Umgebung, die sie in Stauwasserbereichen oder in der Nähe von Quellen finden.

  

Wiesensalbei

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