Integrationstage Artenvielfalt

Schwerbehinderte aus Werkstätten und Einrichtungen des Landkreises können im Haus am Strom einen Tag die Artenvielfalt kennen lernen. An einem weiteren Tag wird die Natur an der Einrichtung erkundet. Besonders Schulklassen bringen dazu Partnerklassen mit Nicht-Behinderten mit, um den Integrationsgedanken zu verwirklichen.

 

 

Reichtum Donautal – Steig ein

 

Ziel des Projektes ist es, speziell das Thema Werte und Geld aus Sicht des Umweltschutzes in die Gesellschaft zu bringen. Dabei sollen die Fragen nach dem Sinn und nach Glück integriert werden. Damit wird das Thema der UN-Dekade „Geld“ und das Thema der bayerischen Umweltbildung „WertvollerLeben“ aufgegriffen und regionalisiert.

Der Zusatz „Steig ein“ soll zum einen eine Einladung zum „Aktiv werden“ sein. Zum anderen soll damit der Anschluss an das Projekt Donausteig erreicht werden. Die Werbegemeinschaft Donau als Gesellschafter des Haus am Strom richtet von Passau nach Greims einen europäischen Fernwanderweg ein. Die Potentiale dieser touristischen Attraktion auch bezüglich der Vermarktung sollen genutzt werden und zum Donausteig Beiträge erstellt werden. Das Motto des Teilbereichs bei Jochenstein ist „Donau sagenhaft“.

 

So werden zahlreiche Aktivitäten verwirklicht:

-          Regionalisierung des Schülerwettbewerbs „Was ist Dir wirklich was Wert?

-          Sommerfest Schatzsuche Donautal

-          Schulprogramm Reichtum des Lebens

-          Diskussionsveranstaltung WertvollerLeben

-          Danube Challenge für Schulklassen

-          Fair Kick Aktion – eine Welt im Zeichen der Fußball WM

-          Wechselausstellungen zum Thema

-          Zahlreiche Veranstaltungen zum natürlichen Reichtum

-          Theaterstück Life-Natur-Wald

-          Zahlreiche Veranstaltungen mittel der Sagen am Donausteig

-          Energietag mit der MS Wissenschaft

-          Naturschauspiel

 

 

Mein Rucksack voll CO2

Mit Hilfe von Experimenten, Rollenspielen und der inhaltlichen Auseinandersetzung werden die Kenntnisse über den Klimawandel gestärkt. Zentral sind das Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten und die Motivation zum Handeln. Die Veranstaltungen werden in die bayerische Klimawoche eingebunden.

 

 

Natur unterwegs im Donautal

Von der Nacheiszeit bis heute war und ist das Donautal eine wichtige Wanderachse für Tiere, Pflanzen und Menschen. Dies soll sowohl in zahlreichen pädagogischen Veranstaltungsangeboten als auch in der Umgestaltung der Ausstellung und Neugestaltung des Außengeländes des Hauses zum Ausdruck kommen. Den Rahmen bieten Jahresmottos, die die Jahresthemen der UN-Dekade aber auch regionale Themen aufnehmen. Fortbildungen für Multiplikatoren ergänzen die Angebote für Touristen und Einheimische. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Zielgruppe Schulen.

Das Projekt soll die Vernetzung der Umweltbildungsstation weiter ausdehnen. Im Projekt findet Bildung für Nachhaltige Entwicklung statt, weil es als Basis die Bereiche Umwelt, Ökonomie und Soziales vereint. Ganz wichtig ist die Vermittlung von Kompetenzen für die Gestaltung unserer Zukunft. Dadurch soll Bildung für nachhaltige Entwicklung über die anerkannte Umweltbildungsstation in Bayern besser wahrgenommen werden.

So werden in den Veranstaltungen beispielsweise folgende Aspekte behandelt:

-          Wie nutzt der Mensch die Fische und welche Folgen hat das veränderte Regime durch Kraftwerke auf die Nutzung von Fische? Inwieweit waren frühere Kulturen abhängig vom Fischfang und wie sieht es heute aus? Wie erklärt sich das soziale Phänomen der Freizeitangler?

-          Welche Auswirkungen auf das Klima haben verschiedene Formen der Erzeugung von Energie? Wie steht die Gesellschaft zu den Formen der Energieerzeugung und welchen Stellenwert hat das Energiesparen?

-          Die Donau diente lange Zeit der historischen Einwanderung verschiedener Völker und von kulturellen Neuerungen von Südosten nach Mitteleuropa. Anhand dessen können die geschichtliche Entwicklung des Mensch-Natur-Verhältnisses und der Nachhaltigkeit der Nutzung eingebracht werden. Aber auch die Migration von Menschen heute soll aufgenommen werden.

-          Das Themenfeld landwirtschaftliche Nutzung entlang von Flüssen soll im Jahr 2011 eingebaut werden. Es leitet damit auch über zum UN-Dekade Motto „Ernährung“ im Jahr 2012.

-          Der Austausch mit anderen Umweltzentren entlang der Donau soll auch den Austausch über Nutzungen der Umwelt beinhalten.

-          Die Auswirkungen des Klimawandels auf das Donautal und globale Auswirkungen werden thematisiert.

 

Auch soll die Ausstellung umgebaut werden. So wird genau auf die Nutzung umweltfreundlicher Materialien und Strom sparender Geräte geachtet. Ein beachtlicher Teil des Umbaus geht in den Bereich der Energieersparnis durch verbesserte Kühlung. Das Haus soll als Modellprojekt für die Region dienen und Anregung für das Handlungsfeld Wohnen geben.

Das Außengelände dient in der neu gestalteten Form fast ausschließlich dem sozialen Aspekt.

Mit der Neugestaltung der Ausstellung und des Außengeländes wird der ökonomische Nutzen des Hauses für den Tourismus im Landkreis steigen.

 

Die Ausstellung soll sich zukünftig sich in 6 Räume gliedern, bei der wichtige Themen der Nachhaltigkeit in die Ausstellung eingebaut werden sollen:

1.     Natur

2.     Energie: Energieerzeugung, Energiesparen

3.     Geologie

4.     Der Mensch an der Donau: Donau als Wanderachse, Nutzung früher – heute

5.     Wasser ist mehr: Wasserverbrauche, Kriege durch Wassermangel, Wasserqualität, sparsame Verwendung von Wasser

6.     Mystik Wasser

 

 

 

 

 

Runder Tisch der Umweltbildung in Niederbayern

 

Das Haus am Strom hat in Niederbayern den Runden Tisch Umweltbildung initiiert. Der Runde Tisch versteht sich als Forum für den Erfahrungsaustausch zwischen Schulen, den staatlich anerkannten Umweltstationen, den Umweltverbänden und den frei schaffenden Umweltbildnern.

 

Themen sind z.B. erfolgreich Anträge bei den staatlichen Fonds stellen, Optimierung der Zusammenarbeit zwischen schulischer und außerschulischer Umweltbildung, Darstellung der Angebote in Niederbayern für Schulen und Tourismus auf einer Website, …

 

Wichtig ist vor allen Dingen auch der zwanglose Austausch zwischen den Teilnehmern, so dass Kompetenzen und Ressourcen in Niederbayern gebündelt werden.

 

Ein großer Vorteil ist, dass Lehrer die Veranstaltung im Rahmen der vorgeschriebenen Fortbildungen besuchen können.

 

 

AKTUELLES