Magisterarbeit

Magisterarbeit: Bildung für eine nachhaltige Entwicklung – dargestellt am Beispiel des Haus am Strom

In ihrer Magisterarbeit im Fachbereich der Allgemeinen Pädagogik an der Universität Passau behandelt Frau Sabine Ponath das Thema „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.
Dargestellt am Beispiel des Haus am Strom“.

 

Nach einer Auseinandersetzung mit theoretischen Konzepten zum Thema nachhaltige Entwicklung, untersucht Frau Ponath diesbezüglich das Haus am Strom als „Zentrum für Nachhaltigkeit“. Dazu wurden die wichtigsten Programmangebote sowie die Ausstellung näher betrachtet.

 

Nach eingehender Prüfung der einzelnen Aspekte von nachhaltiger Entwicklung zieht Frau Ponath ein Fazit: „ Im Haus am Strom werden alle Bemühungen in Richtung Bildung für eine nachhaltige Entwicklung gelenkt.“ Das Gesamtkonzept gehe klar in Richtung Nachhaltigkeit. Dies sei sowohl in der inhaltlichen Orientierung der Einrichtung und deren Gestaltung, als auch in methodischer Art und Weise, wie die Inhalte vermittelt werden, erkennbar.

 

Positiv hervorzuheben sei auch die interdisziplinäre, also fächerübergreifende Arbeitsweise des Hauses und seiner Mitarbeiter. Das Konzept setzt auf unmittelbare Vermittlung der Inhalte, das heißt, den Gästen soll durch eigenes Erleben und Erfahren Wissen vermittelt werden. Anders als im Schulunterricht arbeitet das Haus am Strom mit konkreten, praxisbezogenen und ganzheitlichen Beispielen.

 

Des weiteren ist zu betonen, dass alle Alters- und Bevölkerungsgruppen im Programm berücksichtigt werden und ein entsprechend vielfältiges Angebot vorhanden ist.

 

Nicht zuletzt wurde bereits beim Bau der Umweltstation darauf geachtet, Nachhaltigkeit zu verkörpern. Zum einen durch die energiesparende, ökologische Bauweise des Hauses, zum anderen wurden natürliche Energie- und Materialressourcen verwendet. So wurde zum Beispiel das Dach des Hauptgebäudes als sog. Brettwerkschale konstruiert, ist also ohne Einsatz von Holzleim oder ähnlichen Präparaten gefertigt worden und ist somit, wie auch der Rest der Gebäudeelemente zum größten Teil recyclebar.  

 

Frau Ponath schreibt in ihrem Resümee, „dass die Inhalte und Methoden der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung auf allen Ebenen besser heute als morgen realisiert werden müssen.“. Das Haus am Strom wird dabei insgesamt sehr positiv bewertet. Trotzdem gibt es Verbesserungsmöglichkeiten. Als Bespiel seitens Frau Ponath wird ein vermehrter Augenmerk auf Globalisierungsaspekte gegeben.

 

Die hier beschriebene Magisterarbeit liegt in der Bibliothek des Haus am Stroms aus.

 

 

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