Moderne Schnitzeljagd

Geocaching ist in aller Munde. Und so nehmen auch die Umweltzentren entlang der Donau unter Federführung des Haus am Strom den Ball auf und entwickeln dazu Angebote: Schulklassen können mittels moderner Navigationstechnik die Natur kennenlernen und nur bei richtigen Antworten gelangen sie zum nächsten Punkt. Freizeit-Schatzjäger können direkt beim Haus am Strom zwei neu angelegte Caches suchen, es stehen auch 7 GPS-Geräte zum Ausleihen zur Verfügung. Außerdem kann, wer die Caches mehrerer Umweltzentren besucht hat, an der Verlosung attraktiver Preise teilnehmen. Und ein sogenannter Travel-Bug reist mit den Schatzjägern von Zentrum zu Zentrum entlang der Donau.
Geocaching spricht vor allem junge Erwachsene und Jugendliche an, da die moderne Technik der GPS-Geräte durchaus nicht immer leicht zu bedienen ist. Es sind nicht immer nur Butterbrotdosen, in denen Kleinigkeiten für die Schatzsucher bereit liegen. Auch Filmdosen oder künstliche Grasbüschel dienen als Schatzkästchen. Die Schätze dürfen aber nur im Tausch gegen eine andere Kleinigkeit mitgenommen werden – Playmobilfiguren, Muschelschalen oder sonstige kreative Dinge werden in den Caches versteckt . Es soll ja auch der nächste Schatzsucher ein Erfolgserlebnis haben. Ein Problem bereitet es, wenn Schatzsucher von Unbedarften dabei beobachtet werden, wenn sie den Cache für den nächsten Sucher wieder verstecken. Deswegen wurden durchaus schon Bahnhöfe evakuiert. In der freien Flur beim Haus am Strom ist das jedoch kein Problem, denn die Muggels – also Unbeteiligte, die das Geschehen beobachten können – stellen für die Schatzsucher hier keine Beeinträchtigung dar.


