WasSerleben 2008

Die Nixe Isa und Ihre Gespielinnen  haben am Samstag, den 7. Juni ihr Schloss am Fuß des Jochensteinfelsen in der Donau verlassen, um Landrat Franz Meyer bei der niederbayerischen Eröffnung der Bayerischen Umweltbildungskampagne „WasSerleben“ ihre Aufwartung zu machen. Stolz führte Landrat Franz Meyer aus, dass das Haus am Strom zu den Initiatoren dieser 1. Bayerischen Umweltkampagne gehört. Kein Wunder -  dreht sich doch alles im Haus am Strom um das Thema Wasser.

 

Wer beim Donaumarkt war, konnte WasSerleben - und das auch noch, als nach einem anfänglichen Regenschauer die Sonne wieder zum Vorschein gekommen war.

 

 

Kreativwettbewerb für Schulklassen zum Thema "WasSerleben im Donautal"

 

Ausstellung des Kreativwettbewerbs

Eltern können Klassenbilder werten

Im Rahmen der bayernweit laufenden Umweltbildungskampagne 2008 „WasSerleben“ veranstaltet das Haus am Strom in Jochenstein einen Kreativwettbewerb für Schulenklassen. Die kunstvollen Ergebnisse werden im Ausstellungsraum im Haus am Strom der Öffentlichkeit vorgestellt.  Klassen von eins bis sechs waren aufgerufen eine gemeinsame Arbeit unter dem Motto „WasSerleben im Donautal einzureichen. Schulen der Klassenstufen eins bis sechs aus der Umgebung und dem benachbartem Österreich beteiligten sich rege.

 

Eine prominente Jury mit den Künstlern Michael Laus, Bernadette Schweihoff, Bernhard Lehner und Christa Löhr sowie dem Kulturreferenten des Kreises Dr. Wilfried Hartleb wird die Preise ausloben. Gleichzeitig gibt es einen Publikumspreis, bei dem jeder Besucher die Gelegenheit hat, seinen besonderen Favoriten zu wählen. Jede abgegebene Wertung nimmt an der Verlosung einer Schifffahrt auf der Donau für 2 Personen teil.

Die Ausstellung mit den Arbeiten aus dem Kreativwettbewerb ist ab sofort während der Öffnungszeiten im Haus am Strom zu bestaunen. 

 

Neben sagenhaften Textbeiträgen finden sich farbenprächtige Wasserfarbenbilder genauso wie kunstvolle Faltarbeiten aber auch Arbeiten die mit Wachstechnik oder unter Verwendung von Naturmaterialien entstanden sind.

Hervorzuheben ist ein Sonderbeitrag vom Gymnasium Untergriesbach, in dem die Klassen 6a, b, c, d und 7a gemeinsam durch die plastische und phantasievolle Darstellung unterschiedlichster Fische den Ausstellungsraum in eine Unterwasserwelt verwandeln.

Verlosung  sowie Bekanntgabe der Gewinner des Kreativwettbewerbs erfolgt im Rahmen des Aktionstages WasSerleben an der Donau am 7.6.08 um ca. 13 Uhr im Haus am Strom, zu dem jetzt bereits die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen ist.

 

 

Ausstellung Donauwellen von Josef Baumgartner

Die neue Saison im Haus am Strom wird mit der Ausstellung Donauwellen von Josef Baumgartner eröffnet. Bis zum 23.4. ist eine Auswahl hochwertiger Naturfotografien zum Thema Donau zu bestaunen, die in den letzten drei Jahren entstanden sind.

 

Bei dem gelernten Heizungsbauer Josef Baumgartner vermutet man zuerst einen Profifotografen. Seine Begeisterung für die Natur verband sich vor nun fast einem Jahrzehnt mit seinem Hobby, der Fotografie. Seither bestimmen sämtliche in der Natur vorkommende Motive die Themen seiner Bilder. Einfache Fotos, die das Tier nur Format füllend wiedergeben, sind ihm nicht ausreichend. Bilder müssen für Baumgartner eine Ausstrahlung haben, interessante Aussagen haben oder außergewöhnliche Momente wiedergeben. Seine Vielseitigkeit beweist Baumgartner in der großen Bandbreite in der er die Schönheit der Natur in Szene setzt. Sein Repertoire reicht von Makroaufnahmen einzelner Pflanzen über Tierfotografien aus dem Tarnzelt bis hin zu äußerst anregenden Lichtspielen. Die Verfremdungen und Details fallen durch ein hohes Maß an Ästhetik auf und wirken sehr ansprechend.

 

Ergänzend zu seiner Ausstellung bietet Herr Baumgartner am 04.04.08 im Kulturmodell (Bräugasse 9, Passau) eine digitale Diashow mit dem Titel "Natur an der fließenden Donau" an. Beginn ist um 20.00 Uhr.

 

 

Nachtschwärmer - Mit dem Haus am Strom durch die nächtlichen Donauleiten

Ein Meer von Glühwürmchen begleitete die Gruppe durch den dämmrigen Hangwald: es ging hinauf zu einer so genannten „Hirschkäferwiege“, wo Dr. Rudi Ritt den optimalen Standort ausfindig gemacht hatte, um Nachtschmetterlinge mit speziellen Leuchten anzulocken. Dies ist ein besonderer Leckerbissen, der sogar Touristen aus Regensburg und Deggendorf lockte: „So etwas haben wir noch nie erlebt – da sind wir extra hergefahren: eine Vielfalt wie in den tropischen Regenwäldern!“ Tatsächlich: je näher man den Leuchten kommt, umso mehr surrt und summt es einem um den Kopf. So kann es durchaus passieren, dass sich sogar der riesige Hirschkäfer auf den Schultern niederlässt. Aber vor allem unter den Schmetterlingen waren richtige Raritäten dabei: der Ligusterschwärmer, mit einer Spannweite von bis zu 12 Zentimetern, der farbenfrohe Mittlere Weinschwärmer, oder der Schönbär, der in Deutschland nur an sehr wenigen Stellen gefunden wird.

 

Am Freitag, den 27. Juni, um 19 Uhr, können Interessierte einen Sommerabend mit Hirschkäfer auf einer Wanderung genießen. Treffpunkt ist das Haus am Strom.

 

 

 

 

 

Neues Solarboot im Außengelände

Landrat Hanns Dorfner weihte zur Saisoneröffnung auch ein Solarboot ein, das im Rahmen der Kampagne WasSerleben aufgestellt wurde. Einerseits soll es als Spielelement für die Besucher mit Kindern dienen. Andererseits wird es in das Programm „Kraft in der Natur“eingebunden, das im Ferienprogramm am 27. März um 14 Uhr stattfindet. Das Solarboot wurde dem Haus am Strom von der Höheren Technischen Lehranstalt Ottakring für pädagogische Zwecke zur Verfügung gestellt. Es war jedoch schwer, eine Anlegegenehmigung für das Boot zu erhalten, so dass es seinen Zweck auch an Land bestens erfüllt.

 

 

Das Donauengtal zwischen Hofkirchen in Bayern und Aschach in Oberösterreich

Auf  ihrem über 2850 km langen Lauf von Donaueschingen bis in das Schwarze Meer durchquert die Donau auch die südlichen Ausläufer des Bayerischen Waldes im Landkreis Passau und des Oberösterreichischen Mühlviertels. Einer der schönsten Donauabschnitte ist das malerische Engtal zwischen Hofkirchen und Aschach. In diesem Abschnitt befindet sich auch die einzigartige Schlögener Schlinge.

Schon seit über 5 Millionen Jahren prägt die Donau dieses Land und alle. die Raum und Zeit mit ihr teilen. In der Jungsteinzeit zogen Menschen entlang des großen Stromes und haben sich an ihm niedergelassen. Für die Römer war die Donau hier die Grenze zu den undurchdringlichen wilden Nordwäldern. Das Nibelungenlied erzählt uns von der Reise Krimhilds auf der Donau nach Ungarn und das Donaudampfschiff Stadt Regensburg brachte im April 1854 die Tochter des bayerischen Herzogs Max, Elisabeth, genannt Sissi, zu ihrem zukünftigen Mann Kaiser Franz Josef I. von Österreich.

 

Entlang der Donau, wie an einer Perlschnur aufgereiht, erblühten Dörfer und Städte. Hier leben Menschen, die vom Donaustrom geprägt wurden.

War es früher durchaus ein Abenteuer, die Donau zu bereisen, und bedurfte es damals vielerlei Fachkenntnisse, diese Reise gut zu überstehen, so ist leider die Donau heute oft nur eine schöne Kulisse, an der mit Auto, Bahn, Schiff und Rad entlanggeeilt wird, ohne das Einzigartige und Besondere dieser Landschaft zu erleben. Es lohnt sich sich näher mit dieser einzigartigen und besonderen Landschaft zu befassen.

 

 

Bayerns leistungsfähige Umweltbildung im Internetz - Haus am Strom ist dabei

Bayerns Umweltbildungseinrichtungen vermitteln Umweltwissen ohne erhobenen Zeigefinger. Das betonte Umweltminister Otmar Bernhard heute zu Beginn der Fachtagung 'Winds of Change - Besseres Klima durch bessere Bildung?' in München. Bernhard: 'Umwelt- und klimafreundliches Verhalten lässt sich niemandem mit 'du musst' und 'du darfst nicht' aufzwingen. Wille zu Veränderung entsteht vor allem durch eigene Erfahrungen, Betroffenheit und Einblicke. Auf diese Weise erreichen Bayerns 40 Umweltstationen rund 250.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Jahr.' Ob über Baumklettern, Floßbau, Solarzellen basteln, Musik mit Naturinstrumenten, Zubereitung von Wildkräutersalat oder Beteiligung Jugendlicher an der Kommunalpolitik, insgesamt rund 900.000 Stunden jährlich befassen sich die Teilnehmer mit den Umweltbildungsangeboten. Besonders erfreulich ist nach Bernhards Worten der Anteil der 6 bis 12jährigen: Pro Jahr über 100.000 Teilnehmer aus dieser Zielgruppe werden in 400.000 Stunden zu 'Umweltgebildeten'.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

 

www.umweltbildung.bayern.de

 

 

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