Neues Buch über die Umweltbildung im Haus am Strom
Uni forscht und stellt die vorbildliche Arbeit der Passauer Umweltstation heraus
Welche Bedeutung hat Bildung für die Entwicklung einer zukunftsfähigen Gesellschaft und Umwelt? Wie können Einzelne dauerhaft dazu motiviert werden, sich für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung einzusetzen? Welche Kompetenzen sind in Zukunft vonnöten? Wie und was muss heute gelernt werden, damit es den Generationen, die nach uns kommen werden, mindestens genauso gut geht wie uns?"
Diese Fragen hat die ehemalige Passauer Pädagogik-Studentin Sabine Ponath im Haus am Strom untersucht und darüber ein Buch veröffentlicht. Sie betrachtet die Situation in ganz Deutschland und fokussiert dann auf das Passauer Umweltzentrum: Wird das Haus am Strom den fachlichen Anforderungen gerecht? Die Ergebnisse können sich sehen lassen: die pädagogische Umsetzung ist modern und kommt bei den Besuchern sehr gut an. So macht Lernen Spaß und gleichzeitig werden wichtige Kompetenzen für die Gestaltung unserer Zukunft vermittelt.
Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist eine der zentralen Aufgaben für Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Politik und Bevölkerung im Landkreis gehen diese dringliche Herausforderung an und realisieren Bildung für nachhaltige Entwicklung im Haus am Strom. Damit ist der Landkreis Passau vorbildlich und kann sich Bayern-, ja sogar Bundesweit sehen lassen. Trotzdem gibt es noch Möglichkeiten zur Verbesserung. Mit den gegebenen Mitteln und Personal schöpft das Haus am Strom jedoch die pädagogischen Möglichkeiten bestmöglich aus.
Sabine Ponath ist 25 Jahre alt und schloss im Jahr 2008 ihr Studium der Pädagogik, Psychologie und Soziologie erfolgreich ab. Sie arbeitet nun an ihrer Promotion zum Thema "Verankerung der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung an bayerischen Volkshochschulen". Ihr Buch "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung - dargestellt am Beispiel des Haus am Strom" ist ab heute im Haus am Strom und im Buchhandel erhältlich.
Wer das Haus am Strom besuchen möchte und z.B. an einer Führung durch die Ausstellung teilnehmen will, dem bietet sich immer Sonntag um 14 Uhr dazu die Möglichkeit. Die Ausstellung ist im Winter von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Am 20.2. findet ein Workshop zum Basteln von österlichen Grußkarten statt - Teilnahme nach Anmeldung.



