Vom Unteren Inn über’s Donautal bis hin zu den Anhöhen des Bayerischen Waldes, die Natur im Passauer Land ist sehr vielfältig. Es gibt zahlreiche, idyllische Orte, die zum Beobachten, Verweilen und Entspannen einladen. Dies belegen die vielen Einsendungen zu unserem Fotowettbewerb „Meine Heimat – meine Natur“ mehr als deutlich. Was die vielen Fotos auch zeigen: Natur ist nicht gleich Natur, Heimat nicht gleich Heimat. Jeder Mensch assoziiert etwas anderes mit diesen Begriffen. Für den einen ist es der mittlerweile selten gewordene Laubfrosch im Dorfweiher, für den anderen ist es der Blick über die Erhebungen des Bayerischen Waldes hin zu den Alpen. Was auch immer letztlich das Herz berührt – um sich in der Heimat wirklich heimisch zu fühlen, ist es wichtig, sich mit der umgebenden Natur identifizieren zu können.

So sind Natur- und Umweltschutz als auch Umweltbildung – zentrale Aufgaben des Haus am Strom – gleichzeitig auch Schutz der Heimat und regionalen Identität. Der Fotowettbewerb trägt dazu bei, die Vielfalt und Schönheit unserer Heimat zu vermitteln. Wir danken allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen herzlich für ihren Beitrag.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Betrachten der Fotos.

Landrat Raimund Kneidinger

Zentrumsleiter Ralf Braun-Reichert

Gebietsbetreuer NSG Donauleiten Sebastian Zoder

Wir danken VSH Furtner Kellberg, XLprint24 Passau, KAPS Passau und Bücher Pustet Passau für die freundliche Unterstützung unseres Wettbewerbs!

Wir präsentieren die vier Gewinner des Fotowettbewerbs „Meine Heimat – meine Natur“.

1. Platz: Drohnenaufnahme nahe Haag (Hauzenberg)

Daniel Anetzberger
Daniel Anetzberger

Früh aufstehen lohnt sich! Vor allem jetzt im Herbst kann man am Morgen zum Sonnenaufgang häufig diese tolle Nebel- und Lichtstimmung in der Natur bestaunen. Neben meiner Kamera besitze ich auch eine Drohne, mit der mir diese Aufnahme vor Kurzem geglückt ist. In der „Vogelperspektive“ konnte ich den Nebel und vor allem die Sonnenstrahlen, welche zwischen den Bäumen durchragen, sehr gut in Szenen setzen. Also, raus in die heimische und wunderschöne Natur! Nur dann kann man solche Momente miterleben.

Daniel Anetzberger, 24 J., Hauzenberg

2. Platz: Eismalerei

Marcus Gillhofer
Marcus Gillhofer

An diesem klirrend kalten Tag malte die Sonne auf dem leicht zugefrorenen Gewässer alle erdenklichen Formen, so auch diesen vergänglichen Baum aus Eis. Dieses Bild zeigt für mich die Schönheit und Vergänglichkeit, die überall und zu jeder Jahrzeszeit in der Natur zu entdecken sind. Heimat ist für mich in der Natur deutlich spürbar, ein Ort der Ruhe und des Rückzugs.

Marcus Gillhofer, 39 J., Passau

3. Platz: Milchstraße über der Donau

Wolfgang Scheibelberger
Wolfgang Scheibelberger

Langzeitbelichtung von 25 sec als Einzelfoto.

Bei klarer Nacht entstand dieses Foto im April 2020.

Wie immer mit dabei war mein Hund Buddy, der mir oft in einsamen Nächten auf der Jagd nach der Milchstraße, teils Wärme und Unterhaltung spendet.

Wolfgang Scheibelberger, 41 J., Thyrnau

4. Platz: Schattenfalter

Julia Piser
Julia Piser

Auf dem Foto ist ein Hauhechelbläuling in der untergehenden Sonne als Silhouette dargestellt.

Das Foto soll das Insektensterben verdeutlichen. Der Fokus soll auf bedrohte Insektenarten gerichtet werden, zu denen unter anderem auch Schmetterlinge gehören. Der Titel Schattenfalter ist zweideutig. Zum einen ist der Falter als Schatten auf dem Foto abgebildet. Zum anderen soll der Falter nicht zum Schatten seiner selbst werden.

Julia Piser, 25 J., Grafenau

Weitere TOP 20-platzierte Fotografien.

Silberweide mit Sonnenstern

Christoph Fuchs
Christoph Fuchs

Nach einem Gewitterschauer verziehen sich die dunklen Wolken und die Silberweide zeigt sich im abendlichen Gegenlicht von ihrer schönsten Seite. Die Wolken sind noch dramatisch bevor sie langsam der Goldenen Stunde weichen. Ein Imposantes Schauspiel der Natur, nahe der Donau. So könnte man jeden Abend genießen… …das bedeutet für mich Heimat und Natur im Einklang.

Christoph Fuchs, 39 J., Hofkirchen

www.fuchschristoph.de

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Sonnenaufgang am Rannasee

Wolfgang Kinninger
Wolfgang Kinninger

Ich bin 60 Jahre alt und fotografiere schon knapp 40 Jahre. Fotografieren war schon immer mein Hobby. Meine Frau und ich fahren oft am Rannasee mit dem Fahrrad entlang, und ich dachte mir schon immer, das wäre mal ein Motiv bei Sonnenaufgang. Ich musste natürlich immer auf das richtige Wetter warten, denn so ein Foto kann ich nur am Wochenende machen weil ich ja noch in die Arbeit gehen muss.

Wolfgang Kinninger, 60 J., Hauzenberg

Abendliche Fernblicke über den Bayerischen Wald

Hubert Bauer-Falkner
Hubert Bauer-Falkner

Hubert Bauer-Falkner, 58 J., Hauzenberg

Alte Liebe rostet nicht

Sebastian Heeg
Sebastian Heeg

Eine unvergessliche erste Ausfahrt einer Simson SR2E BJ: 1956. Mit einem Gefühl von Freiheit unterwegs an einem wunderbaren Sommerabend. Heimat ist für mich ein Ort, der mich zusammen mit den Menschen und der Natur, an die Abenteuer meiner Kindheit bzw. Jugend erinnert.

Sebastian Heeg, 36 J., Hengersberg

Passau zur blauen Stunde

Michael Hoffmann
Michael Hoffmann

Das Zentrum des Heimat-Landkreises in ganz besonderem Licht. Bei diesem Foto habe ich mir den niedrigeren Wasserstand zur Nutze gemacht, um dadurch näher an die Kulisse zu kommen und dabei gleichzeitig einen schönen Vordergrund durch die Steine und die Blätter zu erhalten. Durch eine Langzeitbelichtung habe ich das Wasser glatt gezeichnet und die sich bewegenden Wolken in die Länge gezogen. Das Foto entstand beim Übergang vom Sonnenuntergang in die „Blaue Stunde“.

Michael Hoffmann, 22 J., Hauzenberg

Europäischer Laubfrosch

Simon Haas
Simon Haas

Diesen Laubfrosch habe ich in der Nähe von Ortenburg gefunden. Ich habe mich besonders gefreut, da es der erste Laubfrosch war, den ich je gesehen habe, und er in bequemer Fahrradentfernung von meinem Haus lebt. Auf der selben Fläche leben auch einige dutzend Gelbbauchunken und viele Zauneidechsen.

Simon Haas, 16 J., Ortenburg

Lichtblick

Karin Gerauer
Karin Gerauer

Morgenstund hat Gold im Mund: Wenn man nur genau hinsieht, bemerkt man, wie unsere Welt im Glanz erstrahlt. Wenn man nur die Augen offen hält und sich auf die kleinen Dinge des Lebens fixiert, so weiß man, das ist Heimat.

Karin Gerauer, 23 J., Hartkirchen

Durchstrecken und Entspannen

Regina Krieger
Regina Krieger

Im Frühjahr werden von mir leidenschaftlich – meist mit dem Fahrrad – die umliegenden Kiesweiher inspiziert. Der Focus richtet sich in dieser Zeit vor allem auf die Zugvogel-Rückkehrer. An diesem sonnigen Tag im Mai 2020 sind es die Neuntöte, Lanius collurio, die ich zuerst hören – und schließlich sehen konnte. Nach einem langen „Schleifenrückzug“ hat der Langstreckenzieher über 10000 km hinter sich gebracht. Im Herbst fliegen Neuntöter quer über Afrika bis in den Süden, im nächsten Frühjahr eben mit einer „Schleife“ zurück über Ostafrika und Arabien, deshalb auch die Bezeichnung „Schleifenzug“. Nach so einem kräftezehrenden Flug, zurück ins Brutgebiet, heißt es jetzt erst einmal kräftig „Durchstrecken und Entspannen“…. und genau diesen Moment konnte ich in einem Bild festhalten.

Regina Krieger. 54 J., Prenzing

Mauereidechse

Dominik Kindermann
Dominik Kindermann

Dieses wunderschöne Exemplar habe ich bei einer Wanderung entdeckt. Für mich sind die Mauereidechsen ein schönes Beispiel für die Vielfältigkeit unserer schützenswerten Natur hier im Passauer Land. Die tolle Färbung und die Schuppenartige Haut sind beeindruckende und schöne Merkmale dieser, in Deutschland, selten gewordenen Art.

Dominik Kindermann, 31 J., Passau

Von der Sonne geküsst

Jenny Maier
Jenny Maier

Das Bild wurde im nördlichen Landkreis Passau (Tiefenbach), bei Sonnenuntergang aufgenommen.

Jenny Maier, 29 J., Tiefenbach

Erdkröte

Annika Riesinger
Annika Riesinger

Für mich bedeutet Heimat gleichzeitig Natur und Tiere. Ich wohne auf dem Land und kenne die Vielfalt der Natur deshalb seit meiner Kindheit. Mit diesem Foto möchte ich zeigen, dass man auch im eigenen Garten tolle Motive finden kann. Ich freue mich, dass ich nun eines meiner vielen Naturaufnahmen präsentieren darf.

Annika Riesinger, 16 J., Windorf

Sonnenuntergang am Sonnenblumenfeld

Josef Kornexl
Josef Kornexl

Sonnenuntergang am Sonnenblumenfeld.

Josef Kornexl, 40 J., Hutthurm

Episches vom Ebenstein

Susanne Klier
Susanne Klier

Einer der Momente an denen man all die grandiose Natur um sich herum aufsaugt. Den Sonnenuntergang am Ebenstein zu genießen ist ein absolut episches Erlebnis. Ich lebe im benachbarten Oberöstereich und komme oft an diesen Ort wenn mich das Heimweh nach meiner alten Heimat auf der bayrischen Seite des Donautals packt. Heimat bedeutet für mich diese ganz besondere Verbindung zu einem Ort, der dich alles ganz intensiv fühlen lässt.

Susanne Klier, 37 J., Schardenberg

thegirlfromthewoods.org

Abendstimmung

Ralf Huber
Ralf Huber

Das Foto entstand im Januar bei einem Spaziergang von zu Hause aus.  Bei angehendem Sonnenuntergang hatte ich das Glück die schöne Stimmung einfangen zu können. Die Sonne stand tief hinter dem Baum, so dass dieser zu leuchten schien. Und im Hintergrund brach der aufsteigende Dunst das milde Licht. Solche Stimmungen können einen so Fesseln dass man das ganze Rundherum und den Alltag zumindest für einen Augenblick vergisst. Unsere schöne Natur direkt vor der Haustür hat viel zu bieten. Man muss sich nur die Zeit nehmen dafür…

Ralf Huber, 43 J., Ortenburg

Zauberhafte kleine Ohe bei Eging am See

Friederike Gabriel
Friederike Gabriel

In einen Zauberwald taucht ein, wer bei Eging auf dem Burgstallweg entlang der kleinen Ohe wandert. Golden schimmert das Wasser des Flüßchens, auf seiner Oberfläche schimmern Glitzerlichter. Die Sonne lässt das Blattgrün zwischen den Baumstämmen leuchten. In der kühlen Stille sind nur die Geräusche des Waldes zu hören: Vogelzwitschern, Laubflüstern uns das leise Glucksen des Wassers.

Friederike Gabriel, 46 J., Eging am See

Farbenspiel in der Dämmerung

Marcel Enzl
Marcel Enzl

Ilz bei Fischhaus.

Marcel Enzl, 39 J., Hutthurm

Weitere Fotografien aus dem Wettbewerb.

(Bildautoren sind beim Klick auf das Foto ersichtlich.)

Die Preise für die Gewinner des Fotowettbewerbs wurden dankenswerter Weise von folgenden Firmen zur Verfügung gestellt.

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Seit über 35 Jahren – VSH Medientechnik

Die Welt der Medientechnik hat einen renommierten Namen: „VSH-Furtner“.
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Bücher Pustet Passau

Mit elf Buchhandlungen sind wir in acht Städten Bayerns vertreten. Jede Filiale des Familienunternehmens wird selbstständig von einer Filialleitung als eigenständige Buchhandlung geführt. Für das individuelle, standortbezogene Sortiment sorgen unsere kompetenten Buchhändlerinnen und Buchhändler vor Ort.

Wir bieten Ihnen ein vielfältiges Angebot, welches keine Wünsche offen lässt. Dabei verlieren wir das Besondere und Individuelle unserer Leser nicht aus den Augen. Beratungskompetenz unserer ausgebildeten Buchhändlerinnen und Buchhändler und der Service stehen für uns im Vordergrund.

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Der Druck der Fotos wurde durch den Bayerischen Naturschutzfonds im Rahmen des Projekts „Gebietsbetreuer in Bayern“ finanziert.